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Lukas Wyss, Programmverantwortlicher und Klaus Hubmann, Vorstandsmitglied, im Bird’s Eye Jazz Club (von links),
Foto: Sabine Knosala

ProgrammZeitung aus dem Sommerheft 2022, S. 15

Frischer Wind

Sabine Knosala

Der Bird’s Eye Jazz Club startet mit neuer Struktur und neuen musikalischen Ideen in die Zukunft.

«Es ist beflügelnd, es herrscht eine tolle Energie», sagt der Programmverantwortliche Lukas Wyss, wenn er von den neuen Organisationsstrukturen im Bird’s Eye redet. Seit Ende April gibt es im Basler Jazz Club keine Geschäftsleitung mehr, jedes Teammitglied ist selbst für seine Aufgaben verantwortlich. Gleichzeitig entfällt aber mehr Arbeit auf den Vorstand des Trägervereins Jazz-Live Basel. Dieser wird seit Anfang Juni von Jonas Winterhalter präsidiert, einem 35-jährigen Jazztrompeter aus Freiburg im Breisgau. Neu im Vorstand ist auch der Basler Jurist Daniel Gmür (28).

Die neue Führungsstruktur kommt nicht von ungefähr: Im Herbst hatte der Bird’s Eye Jazz Club für Schlagzeilen gesorgt, als er die Zertifikatspflicht nicht umsetzen wollte und daher von den Behörden geschlossen wurde. Das Team nutzte ab Januar bis zur Wiedereröffnung Mitte März die Zeit für eine begleitete Neuorientierung – dies auch vor dem Hintergrund, dass der Club praktisch seit der Gründung von den gleichen Personen geleitet wurde und der künstlerische Leiter Stephan Kurmann in einem Jahr pensioniert wird. 

Das Ergebnis war ein radikaler Schnitt: Bereits Anfang Februar legte Beatrice Oeri ihr Amt als Präsidentin des Trägervereins nieder und trat aus dem Vorstand aus. Zwei bisherige Vorstandsmitglieder, Sarah Chaksad und Klaus Hubmann, übernahmen ad interim das Co-Präsidium. Später wurde die Geschäftsleitung mit dem künstlerischen Leiter Stephan Kurmann, Geschäftsführer René Pilloud und Clubleiterin Beatrice Oeri aufgelöst und die Aufgaben intern neu verteilt. Kurmann wurde aufgrund «unterschiedlicher Auffassungen über die Wahrnehmung der Aufgaben» bis zu seiner Pensionierung freigestellt. «Er bleibt dem Bird’s Eye aber mit seinem Input, seinen Kontakten und als Musiker auf der Clubbühne erhalten», informiert Klaus Hubmann. 

Flexibel, divers und qualitativ hochstehend.

Neu ist Lukas Wyss für das Programm verantwortlich, und er hat schon genaue Vorstellungen, wo es mit dem Jazz Club hingehen soll: So will Wyss Konzerte in Zukunft weniger weit im Voraus buchen, um besser auf aktuelle Entwicklungen wie unter anderem neue CD-Produktionen, reagieren zu können. Dabei dürfte ihm auch sein Netzwerk helfen: Der 35-jährige Berner ist selbst Jazzmusiker und arbeitet bereits seit 2014 für das Bird’s Eye. Zudem soll das Programm noch diverser werden, beispielsweise mit mehr Musikerinnen, und die Schweizer Szene wird stärker vertreten sein. An oberster Stelle stehe für ihn jedoch die Qualität, betont Wyss. Wichtig ist ihm auch, das Programm fliessend weiterzuentwicklen, um das bisherige Publikum nicht zu verlieren.

Wer sich vom frischen Wind in den alten Gemäuern des Lohnhofs überzeugen will, kann gleich im Sommer damit anfangen: Highlights sind das Quintett des überaus kreativen, brasilianischen Percussionisten Marco Lobo und die Band Joon, die spannende Klangwelten und träumerische Melodien erschafft.

www.birdseye.ch

 

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