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Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Die Orgel des Doms zu Arlesheim, Foto: zVg

ProgrammZeitung aus dem Aprilheft 2022, S. 10

«Eine Art Pilgerreise durch Bachs Orgelkosmos»

Christian Fluri

Im Arlesheimer Dom erklingt das gesamte Orgelwerk
Johann Sebastian Bachs.

«Der Gedanke wirkt schon lange in mir, das Gesamtwerk von Bachs Orgelkompositionen aufzuführen», sagt Organist Markus Schwenkreis. Als er 2012 seine Stelle im Arlesheimer Dom antrat, rückte die Realisierung näher. Die Silbermann-Orgel von 1761 eignet sich gut dazu, obwohl sie von Johann Andreas Silbermann aus der elsässischen Linie der Familie gebaut wurde und somit keine mitteldeutsche Orgel ist.

Als David Blunden 2016 zweiter Organist am Dom wurde, stand dem Projekt nichts mehr entgegen. Nun können die Konzerte gleichsam auf zwei Schultern verteilt werden. Beide studierten an der Schola Cantorum Basiliensis und lehren heute dort: Schwenkreis ist  Dozent für Improvisation, Blunden wirkt als Korrepetitor der Opernklasse. «Wenn wir beide das gesamte Orgelwerk spielen, erklingt es wie aus einem Guss und zugleich besteht zwischen uns ein Dialog in der interpretatorischen Herangehensweise», so Schwenkreis.

Bis 2024 findet jeden zweiten Mittwoch des Monats, mit Pause während der Sommer- und Herbstferien, ein Konzert mit Bachs Orgelmusik statt – insgesamt 27 Konzerte. Das erste Jahr ist dem Frühwerk gewidmet, das zweite der mittleren Schaffensperiode und der Meisterschaft des Weimarer Hoforganisten, das dritte dem in Leipzig entstandenen Spätwerk. Schwenkreis und Blunden wechseln sich in den Konzerten ab. Zudem wird in jedem Jahr einmal ein Gast eingeladen. Dieses Jahr im April ist es Altmeister Jean-Claude Zehnder. Sein Konzert mit Jugendwerken findet ausnahmsweise an einem Sonntag statt. Zehnder war vor Schwenkreis Dom-Organist, und er hat eine umfassende Studie zu Bachs Frühwerk verfasst. «Der nun 80-Jährige gibt damit seinen eigentlichen Abschied als Organist am Arlesheimer Dom», fügt Schwenkreis an. 2023 konzertiert Rudolf Lutz, emeritierter Schola-Professor, Organist und künstlerischer Leiter der
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen, mit Studierenden der Schola. 2024 gibt Wolfgang Zerer ein Doppelkonzert mit den Choralbearbeitungen der «Leipziger Orgelhandschrift».

Mehr als Konzerte.

Das Projekt «Bach im Dom» bietet jedoch mehr als nur Konzerte: Die Musikpädagogin Berit Drechsel gibt an jedem Abend eine ausführliche Einführung zu Leben und Werk. Während der Konzerte äussert jeweils ein geladener Gast seine Gedanken zu Bach und zur gespielten Musik. Nach dem Konzert wird zum Apéro der eigens dafür produzierte Wein «Grand Jeu» (benannt nach einer typischen Registerzusammenstellung) kredenzt. Und die Besucherinnen und Besucher erhalten für jedes Konzert einen Stempel und können so an einem Wettbewerb teilnehmen. Schwenkreis erklärt: «Als ich den Pilgerweg nach Santiago de Compostela machte, erhielt ich in jeder Herberge einen Stempel. Das hat mich auf den Gedanken gebracht, denn das dreijährige Projekt gleicht einer Pilgerreise durch den Bach’schen Orgelkosmos.»

«Bach im Dom – das gesamte Orgelwerk»: nächstes Konzert So 10.4. mit Jean-Claude Zehnder, www.bach-im-dom.ch

 

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Im Arlesheimer Dom erklingt
das gesamte Orgelwerk
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