Spenden-Tafel

 

 

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Atelier Gillmann + Co GmbH
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P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

«Pia Zanetti, Fotografin», Buchcover

ProgrammZeitung aus dem Aprilheft 2021, S. 22

Alltagsdramen  

Dagmar Brunner

Eine Ausstellung und ein Buch würdigen die Basler Fotografin Pia Zanetti.

Heute gilt sie als «Grande Dame der Schweizer Fotografie», doch als sie vor 60 Jahren mit dem lebensbestimmenden Metier begann, gab es kaum weibliche Vorbilder, und die männlichen Kollegen trauten es der zarten jungen Frau nicht zu. Pia Zanetti wurde 1943 in Basel geboren, machte nach der Handelsschule eine Lehre als Fotografin und besuchte die Fotoklasse der Kunstgewerbeschule. Mit 20 heiratete sie den Journalisten Gerardo Zanetti, der beim «Basler Volksblatt» arbeitete, und startete mit ihm als Reporterteam in ein langes, leidenschaftliches Berufsleben.

Sie zogen zunächst nach Rom, später nach London und waren im Auftrag von renommierten in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften in vielen Ländern, auch ausserhalb Europas, unterwegs. Die Menschen und ihr Alltag, Leid und Glück, standen dabei im Zentrum ihrer Reportagen, zudem realisierte Pia Zanetti Arbeiten im PR-Bereich. 1971 liess sich das Paar im Tessin nieder, bekam drei Kinder und teilte sich berufliche und familiäre Aufgaben. 

Einfühlsame Zeugnisse.

Als 2000 ihr Mann starb, blieb Zanetti aktiv, engagierte sich auch für Entwicklungsorganisationen und unterstützt mit der Stiftung «fairpicture.org» Bildschaffende im globalen Süden. 2012 wurde das Bellevue, der Basler Ort für Fotografie, mit Werken von Pia Zanetti eröffnet.

Nun läuft die erste umfassende Ausstellung ihres eindrücklichen Lebenswerks in Winterthur, und eine Publikation würdigt ihre wundervolle Bilderauswahl aus sechs Jahrzehnten. Das erste Foto zeigt zu Beatmusik tanzende junge Männer an der Basler Herbstmesse 1960. Neben einigen markanten Porträts von Prominenten – etwa Max Frisch, Federico Fellini, Bette Davis – begegnen wir indischen Baumwollbauern, Mineuren in Südafrika, Schweizer Näherinnen, Kriegstraumatisierten in Nicaragua, amerikanischen Autoarbeitern, Glücksspielerinnen in England: Zeugnissen einer couragierten und einfühlsamen Zeitgenossin.


«Pia Zanetti, Fotografin», Hg. Peter Pfrunder und Jürg Trösch, mit Beiträgen von Nadine Olonetzky und Peter Pfrunder: Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich, 2021. 196 S., 153 Farb- und              200 s/w-Fotos, CHF 49
Ausstellung bis Mo 24.5., Fotomuseum, Winterthur, www.fotostiftung.ch


 

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Die Plattform «Salz + Kunst» bringt Kulturschaffende und Publikum coronagerecht zusammen.

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mehr Rechte

Die Schweiz begeht ein
denkwürdiges Jubiläum: 50 Jahre Frauenstimmrecht.