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Sowie zahlreiche weitere
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Max Berend bei seinem ersten Unplugged Storytelling-Konzert (oben). 
Geniesst das Konzert auf dem Sofa: die Familie von Franca Pedrazzetti (unten), Fotos: zVg

ProgrammZeitung aus dem Märzheft 2021, S. 16

Art on demand

Sabine Knosala

Die Plattform «Salz + Kunst» bringt Kulturschaffende und Publikum coronagerecht zusammen.

Ende letzten Jahres suchte die Luzerner Fotografin Franca Pedrazzetti nach einem Geburtstagsgeschenk für ihre Zwillinge. An den gemeinsamen Besuch einer Kultur-veranstaltung war wegen des Lockdowns nicht mehr zu denken. Da erfuhr die 44-jährige Mutter von der Internet-Plattform «Salz + Kunst».

Wer kulturell tätig ist, kann hier bis zu drei coronagerechte Angebote aufschalten. Wer auf der Suche nach individuellem Kulturgenuss ist, findet entsprechende Möglichkeiten. Das Angebot reicht von einem Kurztext eines Schriftstellers für einen Franken über einen Cartoon für 150 Franken bis zu einer Performance für 700 Franken. So unterschiedlich diese Leistungen auch sind, haben sie doch etwas gemeinsam: Sie lassen sich mit Abstand, digital oder per Post umsetzen und können daher auch während des Lockdowns stattfinden. 

Auch Franca Pedrazzetti wurde auf der Plattform fündig: Sie entschied sich für ein Zoom-Konzert von Max Berend, einem holländisch-schweizerischen Singer-Songwriter aus Bern. «Ich kannte ihn noch nicht, fand aber die Lieder über seine Kindheit passend für uns als Familie», erzählt sie.  

Im Dezember gegründet.

Gegründet wurde «Salz + Kunst» im Dezember vom Wissenschaftlerpaar Corinna Virchow und Mario Kaiser aus Basel zusammen mit vier weiteren Personen. «Wir wollen damit die Kulturschaffenden in der Coronakrise unterstützen», erklärt Kaiser. Dabei konnte das Paar auf sein Know-how zurückgreifen: Seit 2015 geben die Germanistin und der Philosoph das Wissensmagazin «Avenue» heraus. Zudem entwickeln die beiden gerade eine Wissensapp. Das übergeordnete Thema bei diesen Projekten: Wissensvermittlung neu denken und Wissen auf Nachfrage liefern. «Diese Idee liegt auch der Plattform ‹Salz + Kunst› zugrunde», meint Kaiser, «es soll eine persönliche Beziehung zwischen Kunstschaffenden und Konsumenten hergestellt und ‹Art on demand› geliefert werden.»

Im Fall der Familie Pedrazzetti ist das geglückt: Am 6. Januar fand das Konzert von Max Berend per Zoom statt. Die Familie schaute bequem vom heimischen Sofa aus zu. Zwischen den Stücken redete der Musiker mit seinem Publikum. Die Pedrazzettis konnten sich sogar Lieder wünschen und diese gemeinsam mit Berend singen. «Wo kann man das sonst schon?», freut sich Mutter Franca.

Ausbau geplant.

Mittlerweile bieten gegen 80 Kulturschaffende auf «Salz + Kunst» ihre Leistungen an – Tendenz steigend. Publikumshits waren die Alltagspoesie per WhatsApp, eine Tango-Tanzstunde oder ein individualisiert gezeichnetes Porträt. Daher wollen Virchow und Kaiser die Plattform, die ursprünglich nur als Experiment während der Weihnachtstage gedacht war, weiter ausbauen. Geplant ist Kultur speziell für Kinder wie unter anderem Puppentheater. Zudem sollen künftig Anbietende, die von ihrer Kunst leben, stärker priorisiert werden und eine Kundenbewertung eingeführt werden. Wichtig ist Kaiser aber, dass es weiterhin keine inhaltlichen Einschränkungen gibt: «Wir wollen auch in Zukunft Diversität und spartenübergreifende Projekte ermöglichen», sagt der 45-Jährige und nennt dabei als Beispiel ein Violinkonzert mit BMX-Performance aus dem aktuellen Angebot.  

www.salzundkunst.ch

 



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