Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

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Privatpersonen
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Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
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D.D. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
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P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Urs Blindenbacher, Foto: zVg

ProgrammZeitung aus dem Juniheft 2020, S. 10

«Retten, was noch zu retten ist»

Sabine Knosala

Dieser Mann gibt einfach nicht auf: Urs Blindenbacher hält trotz Corona-Krise am Offbeat-Jazzfestival fest.


Sie wollen das Offbeat-Jazzfestival zumindest teilweise doch noch durchführen. Warum haben Sie den Event nicht wie viele andere Veranstaltende schon längst abgesagt?
Urs Blindenbacher: Eine Absage hätte enorme finanzielle Konsequenzen. Wir hatten bereits Ausgaben von rund 90’000 Franken. Zudem müssten wir dann wahrscheinlich Unterstützungsgelder zurückzahlen und bei Starticket Stornogebühren bezahlen. Gleichzeitig fehlen uns Einnahmen im sechsstelligen Bereich.

Welche Rolle spielt das Jubiläum beim Entscheid, am Offbeat-Jazzfestival festzuhalten?
Das Jazzfestival wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Das ist ein besonderer Moment, den wir nicht fallenlassen möchten. Daher lautet unser Motto: Retten, was noch zu retten ist.

Mit welchen Problemen haben Sie aktuell zu kämpfen?
Mit Planungsunsicherheit, unklaren Regelungen und einer zentralistischen Haltung. In einigen Kantonen sind die die Corona-Infektionen stark zurückgegangen. Das müsste man mehr berücksichtigen. 
Weiter spielt die Angst vor dem Corona-Virus, vor allem bei älteren Menschen, eine grosse Rolle. Hier braucht es viel Überzeugungsarbeit. Nicht zuletzt ist auch fraglich, ob die Leute in Zeiten von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit überhaupt noch genug Geld für Tickets haben.

Welche Schutzmassnahmen haben Sie für die Konzerte
im Juni vorgesehen?
Wir werden die Kapazität einschränken, Desinfektions-mittel aufstellen und auf einen Abstand von zwei Metern achten. Zudem kann man die Konzerte in Schutzmasken besuchen, wenn man das möchte. Wir können alle Schutzmassnahmen einhalten. Das haben wir bereits an unserem letzten Konzert im März in der Basler Martinskirche erfolgreich erprobt. 

Sind die Konzerte dann noch rentabel?
Ja, denn die Juni-Konzerte basieren nicht auf Ticketeinnahmen, sondern werden von der Gemeinde Riehen, privaten Sponsoren und einer Stiftung finanziert. Bei den August-/ September-Konzerten müssen wir dagegen ordentlich Einnahmen generieren, da diese
viel teurer sind.

Was tun Sie, wenn der Bundesrat die Öffnung ab
8. Juni verbietet?

Dann haben wir einen Plan C und verschieben die Juni-Konzerte auf September. Wir haben bereits Ersatztermine ausgemacht.

 

Offbeat-Jazzfestival

skn. Es bleibt spannend beim Offbeat-Jazzfestival: Ursprünglich war die 30-Jahre-Jubiläumsausgabe für April und Mai geplant. Später wurden die Konzerte auf Juni sowie August und September verschoben. Stand heute (22. Mai) sollen im Juni noch zwei Konzerte stattfinden: Das Jazz-Open-Air «The Basel Jazz-Scene» im Garten der Kunsthalle und «The Art of Duo» mit Lisette Spinnler in der Dorfkirche Riehen – beide am 21. Juni. Alle anderen Konzerte finden von August bis November dieses Jahres oder dann erst nächstes Jahr statt. Wichtig: Für aktuelle Informationen bitte Homepage konsultieren! 

www.offbeat-concert.ch

 

 

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