Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
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Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
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M.M aus Basel
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P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Schauspieler und Musiker Jürg Kienberger, Foto: Claudia Carigiet und Regisseurin Andrea Pfähler, Foto: Lucia Hunziker

ProgrammZeitung aus dem Maiheft 2020, S. 17

In der Schwebephase

Dorothea Koelbing

Das sind die Überlebensstrategien der Schau­spielenden und Regieführenden.

«Eine einschneidende Erfahrung, die unsere Generation gar nicht kennt, sind plötzlich Grenzen im Dreiländereck», sagt der Schauspieler und Musiker Jürg Kienberger. Ihn belastet vor allem die Ungewissheit, wann es weitergeht. Seine Soloabende fallen weg, neue Anfragen kommen momentan keine. Das bedeutet auch finanzielle Einbussen. Er nutzt die Chance, um an Neues zu denken und zu planen. «Für die Natur ist der Stillstand eine Erholungspause», lächelt er, «wenn dadurch längerfristig ein Umdenken in Gang kommt, haben wir alle etwas davon.» Regisseurin Andrea Pfähler, die für die Goetheanum-Bühne Dornach «Faust» inszeniert, betont: «Unbedingt weiterarbeiten, das ist unser Lebenselixier in dieser Zeit.» Aufführungen sind abgesagt, Proben eingeschränkt. «Das Gemeinsam-etwas-auf-der-Bühne-Entwickeln, dieser lebenswichtige Nerv der Künstlerinnen und Künstler ist ausgebremst», sagt sie. Die grösste Herausforderung sei es, das Ensemble- und Gemeinschaftsgefühl für die 70 am Projekt Beteiligten aufrechtzuerhalten. Freischaffende und Festangestellte aus verschiedenen Sparten sind betroffen: Schauspiel, Musik, Sprache, Eurhythmie und auch ein Chor von 35 Laien. Auch im Stillstand werde vorbereitet, was möglich sei – Bühne, Beleuchtungskonzept, Kostüme und Musik. Für die Darstellenden an der Goetheanum-Bühne rückt derweil die künstlerisch-literarische Ebene ins Zentrum. Die junge Schauspielerin Ludowika Held, die «Gretchen» spielt, erzählt: «Die Unterbrechung der Proben war ein Schreck, alles plötzlich so leer.» Sie beschäftigt sich eingehend mit ihrer Rolle – doch es fehlt das Zusammenspiel: «Ich möchte auf der Bühne teilen, was ich erarbeitet habe!» Die «Faust»-Premiere wird nun für Juli angestrebt: Das ist laut Pfähler wichtig für die Beteiligten, die mit Herzblut bei der Sache sind.

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75 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkriegs: Das Historische Museum Basel beleuchtet das Leben in der Region [...]

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Am Goetheanum kommt eine konzise Neuinszenierung von Goethes «Faust»
zur Aufführung.

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Urs Blindenbacher hält trotz Corona-Krise am Offbeat-Jazzfestival fest.

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Highlights

Highlight Maiheft 2020

In der Schwebephase

Das sind die Überlebensstrategien der Schau­spielenden und Regieführenden.