Spenden-Tafel

 

 

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Privatpersonen
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Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Auch leere Theater müssen geputzt werden, hier das Junge Theater, Foto: Uwe Heinrich
 
ProgrammZeitung aus dem Maiheft 2020, S. 17

Innehalten und Weitergehen

Dorothea Koelbing

Die Theater der Region befinden sich im Ausnahmezustand. Der Mangel ist schmerzhaft spürbar.

Das Erlebnis, das jetzt fehlt, ist das Zusammentreffen von Theaterschaffenden und Publikum. Theater lebt durch die Begegnung, den Diskurs, die magischen Momente des Jetzt auf der Bühne. Ein Besuch im Theater ist unersetzbar. Darüber sind sich die Verantwortlichen in den Theaterleitungen einig. Deshalb stellen sie auch keine Aufzeichnungen von Veranstaltungen ins Netz. «Es verschwindet nicht nur das Raumgefühl, dass man dabei ist, sondern vor allem fallen die Energie, die Glaubhaftigkeit und die Präsenz der Jugendlichen weg,» sagt Uwe Heinrich vom Jungen Theater Basel. Sonja Karadza vom Theater im Ma­rienbad im deutschen Freiburg betont: «Digitale Angebote sind nie adäquat, sie sind zu einseitig.» Diese Haltung teilen auch Johanna Schwarz, Neues Theater Dornach, Sven Heier, Roxy Birsfelden, und Peter Kelting, Tuchlaube Aarau. Aktionen jenseits des PC. Für einen persönlichen Kontakt hat die Kaserne Basel ein Openphone eingerichtet: Man kann anrufen und Gespräche führen. «Wir wollen Austausch und keine Einbahnstrasse», sagt Nicole Konstantinou. Der Programm-Leporello wird gedruckt, Plakataktionen laufen weiter. Die haptische Präsenz ist wichtig für Kunst im Alltag. Das Ensemble des Theater im Marienbad schreibt Briefe, die vor dem Theater am Absperrband zum Mitnehmen aufgehängt werden. Beide Angebote werden gerne genutzt. Künstlerische Prozesse am Laufen halten. Erleichternd ist, dass die Subventionen gesichert sind und die Energie frei ist für die inhaltliche Planung. Kelting nennt als gute Erfahrung, dass die Stimmung im Team einander sehr zugewandt ist, Karadza spricht von einem lebendigem Kollektivgeist, aus dem neue Kraft erwächst. Für die nächste Spielzeit werden in allen Häusern konstruktive weiterführende Überlegungen getroffen. Heinrich arbeitet daran, den Kontakt zu den Jugendlichen in den Theaterkursen aufrechtzuerhalten: «Mir wird bewusst, wie kostbar es ist, wenn Menschen im Raum zusammen etwas entwickeln!» Eine grosse Sorge, die viele bewegt, formuliert Heier: «Wie werden die Menschen, wenn der Lockdown vorbei ist, Kontakte aufnehmen? Gehen sie dann wieder durch das Nadelöhr, die Tür, ins Theater?» Für Schwarz ist genau diese Ungewissheit herausfordernd – das Programm der nächsten Spielzeit geht auf jeden Fall Ende Mai in den Druck. Neben einem dichten neuen Spielplan möchte Kelting die Frage nach wirklich relevanten Themen in Kulturgesprächen aufgreifen. Alle Theaterverantwortlichen wollen die Menschen nach dem Lockdown zu bewegenden und packenden Vorstellungen und einem lebendigen Neubeginn einladen.

 

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