Spenden-Tafel

 

 

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Privatpersonen
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Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
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M.M aus Basel
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Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Silke Gäng, Foto: Dirk Schelpmeier
Bariton Benjamin Appl und Pianist Graham Johnson, Foto: zVg

ProgrammZeitung 05/2019, S. 11

Neue Plattform für eine intime Kunst
Christian Fluri

Ein Festival für das Lied.
Es führe in Basel ein spärliches Dasein, das Kunstlied,
sagt die Mezzosopranistin Silke Gäng. Das soll sich nun
ändern. Die Sängerin, der Theaterwissenschaftler und Rektor Ludovic Allenspach und der Schriftsteller Alain Claude Sulzer haben das Festival Lied Basel gegründet,
das nun erstmals stattfindet. Es ist als Forum für das Lied konzipiert: Aspekte, Geschichte und Charakteristika der intimen Kunstform werden aus verschiedenen Blick-winkeln beleuchtet. Neben Rezitals gibt es Meisterkurse
mit Abschlusskonzert, Gespräche, Vorträge. Jede Ausgabe steht unter einem Motto: die erste unter ‹Die Gedanken sind frei›. 

Am Festival steht nicht nur der Sänger oder die Sängerin
im Scheinwerferlicht, sondern das Duo Gesang-Klavier. «Ein guter Pianist, der mit mir in einen Dialog tritt, kann mich auf höchste Höhen heben, ein schlechter bewirkt genau das Gegenteil», erklärt Silke Gäng. Jedes Lied-
Rezital sei das Resultat einer musikalischen Partnerschaft. «Wir laden Duos ein, die etwas riskieren», betont Silke Gäng, «die ein in sich schlüssiges Programm zusammen-stellen.» Diesen Anspruch erfüllen der Bariton Benjamin Appl und der Pianist Graham Johnson. Sie eröffnen das Festival im Ackermannshof und geben im Hotel Les Trois Rois ein Rezital unter dem Titel ‹Einsiedlertum: Sehnsucht nach innerer und äusserer Freiheit›, mit Werken der Romantik und Spätromantik.

Academy und Auftragswerk.
Appl und Johnson erteilen zudem Meisterkurse. Zur Lied Academy sind verschiedene Nachwuchsduos eingeladen. Dafür geht das Festival auch eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Basel ein und konnte Tobias Schaben-berger, Pianist und Professor für Kammermusik, mit in den Vorstand nehmen. 

Auch das zeitgenössische Lied erhält seinen festen Platz: Lied Basel erteilt jedes Jahr einen Kompositionsauftrag.
Der erste geht an Annette Schmucki (geb.
1968). Die Komponistin und Performerin setzt sich mit Schuberts
‹Die schöne Müllerin› auseinander. Sie schreibt Musik und Texte. Die Uraufführung gestalten die Sopranistin Sylvia Nopper und der Pianist Till Alexander Körber, die weitere zeitgenössische Lieder in heutiger Klangsprache interpretieren.

Im Lied Labor referiert u. a. Torsten Kratz, Professor für Gerontopsychiatrie, über die Wirkung des Liedes auch auf Demenz-Kranke. Im Lied Salon sprechen Claude Alain
Sulzer und die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen sowie Bariton-Altmeister Kurt Widmer und Tobias Schabenberger über das Lied. Das Festival ist etwas Neues, das es so nicht gibt und das Bestand haben dürfte. Bereits werden die zweite und dritte Ausgabe geplant.


•  Festival Lied Basel: Do 23. bis So 26.5., Ackermannshof,
    St. Johanns-Vorstadt 19–21, www.liedbasel.ch

•  Ausserdem: Ensemble Thélème mit ‹Booke of Song Books›, Lieder
    von John Dowland und John Cage: Mi 8.5., 20 h, Gare du Nord,  
    und Mi 5.6., 19.30, Forum Würth, Arlesheim, www.theleme.ch 

•  Basler Madrigalisten und Arte Saxophon-Quartett mit
    ‹Die Faszination der 12 Sibyllen›, Musik von Orlando di Lasso und
    Franz Rechsteiner: Sa 4.5., 16.30 und 17.15, Basler Münster

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