Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
D.D. aus Basel
Elisabeth Tschudi-Moser
Eva Herzog
Franziska von Blarer
Hans Furrer
Heiner Dalcher
Heinz Stahlhut
J. Finsterwald
Jürg Ewald
L.B. aus Basel
Linde & Martin Meneghin
M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Innenohr, Foto: Kostas Maros

ProgrammZeitung 01/2019, S. 21
Mal ganz Ohr sein!

Nana Badenberg

Eine lehrreiche Erkundung unseres Hörsinns.
Wer durch die Ohrmuschel schlüpft, gelangt in einen wunderlichen Raum: Das Licht ist gedämpft, es schimmert rötlich, als durchdränge es die von Adern durchzogene Haut nur schwer, und hinter dem Trommelfell schweben hoch oben Hammer, Amboss und Steigbügel. Riesig, fast bedrohlich hängen sie über den Neugierigen, die sich z. B. über ein Modell beugen, das die Übertragung der Schallwellen im Mittelohr veranschaulicht, oder über eine Lupe, die sie den mit 1,5 x 3 mm kleinsten Knochen des Menschen im Original inspizieren lässt. Schnell lässt sich erkennen, dass der Steigbügel seinen Namen aufgrund des Aussehens zu Recht trägt. Doch auch sonst setzt die Familienausstellung im Naturhistorischen Museum Basel anschaulich und fassbar um, wie unser Gehör funktioniert. Denn das scheint schwer verständlich, gerade weil wir es nicht sehen können – und oft nicht einmal hören.
Im Vergleich mit der Tierwelt erscheint der den Menschen zugängliche Frequenzbereich recht klein. Wale können weit mehr Lärm machen als ein Flugzeug, doch hören wir ihre tiefen, über mehrere hundert Kilometer reichenden Töne ebenso wenig wie die hohen Rufe von Delfin oder Fledermaus, die wiederum dank der Echoortung eine Art Hörbild ihrer Umgebung erstellen. Mit dem Alter geraten uns Menschen freilich vor allem die hohen Töne aus dem Sinn, denn die Härchen vor allem zu Beginn der Gehör-schnecke nehmen im Laufe der Zeit Schaden. Neben bunten Mikroskopaufnahmen helfen hier einfache Besen unserem Vorstellungsvermögen illustrativ auf die Sprünge.
Grosse Ohren, kleine Ohren.
Jung und Alt hören anders. Auch das können sie hier gemeinsam austesten. Denn der Erkundungsgang durchs Ohr ist interaktiv angelegt: So können Götti oder Grosi ins Mikrofon reden und die Junioren am Kopfhörer erlauschen, wie man mit 50, 70 oder 90 hört. Sie können sich aber auch – gleich am Anfang – selbst ins Ohr sehen, ein Geräuschquiz machen oder einen gläsernen Bogengang drehen und beobachten, wie sich die träge Flüssigkeit darin weiterbewegt, wenn sie schon längst zu drehen aufgehört haben. Das verursacht, wenn es in unserem Ohr geschieht, gemeinhin Schwindel.
Hören und Verstehen sind bekanntlich nicht dasselbe. Die Ausstellung aber macht es leicht, das Hören zu verstehen. Und auch, dass jeder Mensch, jede Tierart anders hört. Das liegt an den physikalischen Voraussetzungen, die sich evolutionär ganz verschieden herausgebildet haben: Allein Säugetiere verfügen über drei Mittelohrknochen; die Grille hingegen hört mit dem Knie. Am Ende des Ganges, wenn auch das Innenohr durchschritten ist, geht es dann noch um das Verständnis der akustischen Signale, und auch um das, was uns Tiere mit ihren Ohren signalisieren können. Der Elefant etwa hat die grössten Ohrmuscheln, und er stellt sie extra breit auf, wenn er laut trompetend einen Feind vertreiben will. Beim Hund aber verheisst es nichts Gutes, wenn er sie anlegt. Mensch und Schimpansen ähneln sich in ihren Ohrläppchen – und in ihrem Vermögen zu lachen.


♦ ‹Unterwegs im Ohr. Ein Erlebnisrundgang durchs Ohr›:
   bis So 5.5., Naturhistorisches Museum Basel. Mit speziellen
   Angeboten für Schulen. Familiennachmittage: So 17.2.
   und 5.5., 13–17 h

♦ Ausserdem: Lukas Rohner spielt ‹Atemberaubender Alpenrundflug›:
   Fr 18.1., 18.30, 20.45, 23 h (Museumsnacht) ‹After Hours›,
   Chillen im Museum: jeweils Do 3.1., 7.2., 7.3., 4.4 und 2.5.,
   18–23 h. Eintritt frei, Getränke extra, www.nmbs.ch

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Highlight Sommerheft 2019

Bühne frei für Diversität

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Seit zehn Jahren ist der
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Sich ans Bild heranschleichen

Der Südafrikaner William Kentridge
gibt Einblick in sein vielfältiges Werk.

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Ein Langzeitprojekt von Mats Staub beleuchtet ‹Death and Birth in My Life›.

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Highlight aus 06/2019

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Die ‹photo basel› stellt einen reichen Bilderfundus aus.

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Highlight aus 06/2019

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Das 9. Bildrausch Filmfest lädt zu besonderen visuellen Erlebnissen ein.

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Highlight aus 05/2019

Neue Plattform
für eine intime Kunst

Ein Festival für das Lied.

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Highlight aus 05/2019

Bühne frei für alle!

Das Wildwuchs Festival lädt zu vielschichtigen Begegnungen ein.

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Highlight aus 05/2019

Eulen- und Menschenliebe

Ausstellung mit Werken des Grafikers
und Malers Celestino Piatti.

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Highlight aus 04/2019

Ressource Verwundbarkeit

Das Festival ‹It’s the real thing› – Dokumentartage thematisiert den Körper.