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S. Strub aus Basel
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Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Les Reines Prochaines, Foto: Lukas Acton

ProgrammZeitung 01/2019, S. 10

Die wilde Freiheit des Alters

Benedikt Lachenmeier

Les Reines Prochaines zelebrieren ihr 30-jähriges Engagement.
Mit einer sogenannten diskursiven Revue stimmen sie in der Kaserne Basel ein Loblied auf die Arbeiterbewegung an. Besser gesagt auf die Arbeiterinnenbewegung. «Als feministische Band wenden wir uns in unserer Hommage selbstverständlich vor allem den arbeitenden Frauen zu», erklärt Fränzi Madörin, Urmitglied von Les Reines Prochaines. «Unsere Songs sind Gassenhauer über Ein- und Ausschlüsse, über Arbeit, Organisation und Geschichte. Und wie immer auch über Kunst.» Doch bei ihrer aktuellen Show drücken Fränzi Madörin und ihre drei Mitmusike-rinnen Muda Mathis, Sus Zwick und Michèle Fuchs nicht die Repeat-Taste, um das Beste aus 30 Jahren abzuspulen. ‹Let’s sing Arbeiterin› ist eine komplett neue Musiktheater-produktion. «Wir haben verschiedene Songs, Nummern und Texte entwickelt, die sich aus unseren Erfahrungen und Recherchen speisen. 
Es geht darum, mit welchen Gedanken und Geschichten 

wir im Berufsleben stehen. Nicht nur als Künstlerinnen, sondern auch in unseren diversen anderen Beschäfti-gungsverhältnissen – etwa im Bildungsbereich, der Wirtschaft, im Büro, der Gastronomie oder in hand-werklichen Berufen. Zu dieser Thematik wird performt, gesungen, getanzt, musiziert, projiziert und transformiert.» Auch die Herkunftsfamilien der Musikerinnen spielen als Kontext eine Rolle. «Sie liefern eine Fülle von Anekdoten, Bildern, Erinnerungen und Stimmungen, die uns geholfen haben, die Materie ganz konkret zu erhellen.»

Kollektiv-Freuden.
Feiern möchten Les Reines Prochaines nicht allein. «Wir lieben kollektive Projekte und laden gerne unsere Freun-dinnen und Freunde dazu ein. Und so ein Jubiläum ist eine wunderbare Gelegenheit, mit vielen Leuten zu arbeiten,
mit denen wir schon immer mal zusammenspannen wollten.» So teilen die vier ‹Königinnen› die Bühne etwa mit Sibylle Aeberli, der Frontfrau von Schtärneföifi, oder mit dem experimentellen kalifornischen Schlagzeuger David Kerman. Bei ‹Let’s sing Arbeiterin› ist ferner Sibylle Hauert, Ex-Mitglied von Les Reines Prochaines, dabei.

Bei der inzwischen vierköpfigen Band hat sich auch nach 30 Jahren nichts an der Begeisterung geändert. Die Arbeits-weise als Autorinnenkollektiv finden die vier Damen nach wie vor fantastisch. Und natürlich auch die Liveauftritte. «Das Performative hat mehr Raum bekommen in den letzten Jahren, und wir beherrschen unsere Instrumente ein wenig besser», scherzt Fränzi Madörin. «Die Songs dauern jetzt nicht mehr zwangsläufig acht Minuten. Das Ungehobelte der Anfangsjahre ist übergegangen in die wilde Freiheit des Alters.»

♦  Les Reines Prochaines, ‹Let’s sing Arbeiterin›:
    Mi 23. bis So 27.1., Kaserne Basel

♦  Ausserdem: Video-Ausstellung Muda Mathis,
    Sus Zwick, Hipp Mathis, ‹L’univers de Germaine›: bis Mo 7.1.,
    Kunsthaus Baselland, Muttenz

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