Spenden-Tafel

 

 

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Privatpersonen
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Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
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P.S. aus Basel
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S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Nina Wey, Foto: Tilman Pfäfflin

ProgrammZeitung 12/2018, S. 14

Zwischen Nervenkitzel und Poesie

Dorothea Koelbing

Mit ‹Zirka Zirkus› präsentieren Kaserne Basel und
Station Circus aktuelles artistisches Schaffen.

«Vorfreudige Spannung», so beschreibt Mirjam Hildbrand von Station Circus ihre Stimmung. Zusammen mit Kaserne-Leiter Sandro Lunin ist aus ihrer gemeinsamen Begeiste-rung für den zeitgenössischen Zirkus schnell die Entschei-dung für eine Kooperation gefallen. Beide freuen sich über die gegenseitige Inspiration und die vertrauensvolle Atmosphäre: «Es gibt keine Konkurrenz, im Gegenteil.» Gemeinsam erfanden die Beteiligten den Namen ‹Zirka Zirkus›: «Hier schrammt der Zirkus an verschiedenen Spielarten entlang, es ist eben nicht der traditionelle Zirkus», lächelt Lunin. Zusammen wählten sie auch das Programm aus.

Vielfalt des Genres.

Neuer Zirkus lebt von höchster artistischer Körperkunst und dem freien fantasievollen Umgang mit Gleichgewicht und Ungleichgewicht, dem unerwarteten Zugriff auf verschiedene darstellerische Elemente und von experimen-tellen Wagnissen – es kann durchaus vorkommen, dass es dem Publikum den Atem verschlägt. Zu ‹Zirka Zirkus› gehört auch die Reise vom einen zum anderen Spielort.
«So einen tollen Ort wie Station Circus kann man nicht einfach woandershin versetzen», betont Sandro Lunin. In der Kaserne werden die etablierten grossen Ereignisse wie Martin Zimmermanns ‹Eins Zwei Drei› und Cirque Inextremiste aus Frankreich mit ‹Extrêmités› auftreten,
das schwedische Duo Julien Auger & Mikkel Hobitz ist mit
‹100 % Circus› bei Station Circus zu sehen. Auch in der Filature in Mulhouse findet eine Aufführung statt: mit Nouveau Cirque du Vietnam und ihrem Stück ‹Teh Dar› kommt ein weiterer, internationaler Kontakt hinzu.

Zukunft der Szene.

Mit dem ‹Fokus junge Schweizer Zirkuskunst› zeigt ‹Zirka Zirkus› Nachwuchs-talente auf dem Weg zu ihrer künstle-rischen Zirkussprache. «Das wird ein langer Abend!», freut sich Mirjam Hildbrand. Akrobatik um einen Baum aus Stahl, Balanceakte und 300 kleine Holz­stücke, eine Trapez-artistin mit einer Schub-karre: Ausschnitte aus ihren Stücken präsentieren die Cie Ici’Bas aus Sainte-Croix als Auftakt in der Kaserne, weiter geht es danach bei Station Circus, wo Klub Girko aus Luzern und Nina Wey aus Basel auf der Bühne stehen. Alle drei sind GewinnerInnen des ersten Stipendiums für Neuen Zirkus, das vom Berufs-verband Pro Cirque und der Société Suisse des Auteurs (SSA) ausgeschrieben wurde. Dieses Stipendium ist ein beachtlicher Schritt zur Anerkennung des zeitgenössischen Zirkus als eigenständige darstellende Kunst wie Schauspiel und Tanz. ‹Zirka Zirkus› ermöglicht die Begegnung ver-schiedener ArtistInnen, länder- und genreübergreifende Vernetzung, einen Austausch der freien Zirkusszene und der freien Tanz- und Theaterszene. Erklärtes Anliegen
ist es, dass der Neue Zirkus in der Schweiz deutlicher wahr-genommen wird. Ein Zirkus, der nicht nur Unterhaltung und kommerziell ist, sondern der innovative Formate
in Kunstprojekten entwickelt, die es zu fördern gilt – auch kulturpolitisch.

♦  ‹Zirka Zirkus›: Do 29.11. bis So 9.12., Kaserne Basel, Reithalle und
    Station Circus, Walkeweg 1 (Dreispitz), www.stationcircus.ch

♦  Ausserdem: Dancers for the World, ‹Einige Todsünden›: Sa 1.12.,
    19 h, Offene Kirche Elisabethen. Tanz, Oper, Buffet,
    www.dfw-ch.com

♦  Palazzo Colombino, Gourmet- und Variététheater: bis So 20.1.,
    Rosentalanlage, www.palazzocolombino.ch

 

 

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