Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
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C. Speitel
C.M. & A.M.
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D.D. aus Basel
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Franziska von Blarer
Hans Furrer
Heiner Dalcher
Heinz Stahlhut
J. Finsterwald
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L.B. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Team des Kulturraum H95 (v.l.n.r.): Christa Killias, Werner Merkofer, Nora Roth, Claudia Roth, Abélia Nordmann, Foto: Peter Schnetz

ProgrammZeitung 4/2015, S. 9

Die Gastfreundin

Dagmar Brunner

Claudia Roth erhält den Kulturpreis
der ProgrammZeitung

Im Vordergrund stehen mag sie nicht, aber ohne sie gäbe es den Kulturraum H95 nicht. Claudia Roth fühlt sich wohl im Team, mit dem sie seit bald zehn Jahren engagiert und ganz auf die eigenen Kräfte und Mittel vertrauend ihre Initiative auf- und ausbaut. Es ist ein Lebenstraum, aber mit beiden Füssen auf dem Boden der Realität: Einen Ort zu schaffen, an dem Menschen in Freiheit kreativ zusammen arbeiten, leben, sich mitteilen.

Mit der Möglichkeit, das Jugendstilhaus an der damals unattraktiven Horburgstrasse zu erwerben, kamen auch die Ideen, wie dieser Raum sinn- und freudvoll zu nutzen wäre. Die ehemalige Weinhandlung von 1905, die später zur Spenglerei mutierte, besteht aus einem Wohntrakt und einem Untergeschoss mit grossem Saal. Hier, aber auch in der ‹guten Stube› finden fast wöchentlich kulturelle Veranstaltungen statt, von Konzerten und Lesungen über Theater und Tanz bis zu Ausstellungen. Zudem gibt’s einen kleinen Bed- & Breakfast-Betrieb, der vor allem kulturschaffende Gäste beherbergt.

Werte zählen

Betreut wird das Programm von Claudia Roth, ihrer Tochter Nora Roth, Werner Merkofer, Christa Killias und Abélia Nordmann. Fast alle sind in verschiedenen Sparten künstlerisch tätig. Claudia Roth etwa ist Malerin, hatte unlängst eine Ausstellung in Laufen (s. ProgrammZeitung Nr. 2/15, S. 17) und unterrichtet auch. Doch dasselbe Herzblut hat sie für ihre anderen Aufgaben, schliesslich sind alle selbstgewählt. Diese Autonomie und der Sinn für Qualität machen das Profil des Hauses aus. Hier zählen vor allem Inhalte und Werte: Gastfreundschaft, Interesse, Verbindlichkeit und Vertrauen. Und es treten längst nicht mehr nur Studierende auf, die froh sind um erste öffentliche Plattformen, sondern auch gestandene Profis, vor allem aus den Bereichen der Alten und der Neuen Musik.

Das Publikum ist entsprechend breit – und freut sich zudem über das Atmosphärische des Ortes, das Claudia Roth und ihrem Team ebenso wichtig ist wie die Kunst, z.B. Kerzenlicht, Kulinarisches und Gespräche. Nicht zuletzt werden sie unterstützt von dem 2014 gegründeten Verein; das Programm ist bis 2016 gemacht, eine eigene Website im Aufbau. «Etwas der Welt schenken», will Claudia Roth, die als leidenschaftlich Reisende schon vieles erlebt hat und gerne über Zeitfragen reflektiert. Mit dem H95 gelingt ihr das hervorragend.

 

PriCülTür

Dagmar Brunner

Kulturpreis der ProgrammZeitung.

Zum 8. Mal geht der PriCülTür an eine Persönlichkeit, die durch ihr engagiertes kulturelles Wirken Türen öffnet und wegweisende Spuren hinterlässt. Der Preis in Form einer Skulptur, die der Basler Künstler Marius Rappo individuell und exklusiv gestaltet hat, wurde 2007 am 20. Geburtstag der ProgrammZeitung lanciert und wird w.m. jährlich verliehen.

Die bisher Ausgezeichneten waren Jakob Tschopp (2007), Helene Schär (2008), Helmut Bürgel (2009), Suzanne Schweizer und Romy Gysin (2010), Christoph Meury (2011), Sylwia Zytynska (2012) und Christian Schuppli (2013). Geehrt wurden sie für ihren Einsatz für künstlerische Freiräume, interkulturelles Kinderbuch-schaffen, grenzüberschreitende Gesangskunst und gehaltvolle Filmkultur, das Wirken für die freie Theater- und Tanzszene der Region, zeitgenös­sische Musik mit Kindern und innovatives Figurenspiel.

Den PriCülTür 2015 bekommt die Kulturaktivistin Claudia Roth, die mit einem kleinen Team seit beinahe zehn Jahren entschieden und ideenreich den Kulturraum H95 betreibt. Als umsich­tige Gastgeberin und Kulturvermittlerin trägt sie zu einem lebendigen, künstlerisch inspirierten Quartier bei. Der Preis wird im Rahmen einer kleinen, feinen Feier mit Wort- und Musikbeiträgen überreicht; es wirken langjährige Weggefährten aus der Basler Musikszene mit.

♦ 8. PriCülTür, Mi. 22.4.2015, 18:00, Unternehmen Mitte, Belétage, 1. Stock. Laudatio: Fritz Hauser, A-cappella-Ensemble Cantuccini (Cordula Lötscher, Philippe Rayot, Nora Roth, Res Würmli, www.cantuccini.ch)

 

PriCülTür

PriCülTür 2018: Laudatio

Tilo Richters Laudatio
zu Ehren von Barbara Buser

Foto: Fee Peper, Arts Vivants Produktionen

PriCülTür

Pionierin der Nachhaltigkeit

Barbara Buser erhält den
10. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Martin Zeller

PriCülTür

PriCülTür 2016: Laudatio

Rudolf Bussmanns Laudatio
zu Ehren von Annemarie Pfister

Foto: Fee Peper, Arts Vivants Produktionen

PriCülTür

Small is beautiful

Annemarie Pfister erhält den
9. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Nils Fisch

PriCülTür

Die Gastfreundin

Claudia Roth erhält den
8. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Peter Schnetz

PriCülTür

Eigene Welten schaffen

Christian Schuppli erhält den
7. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Claude Giger

PriCülTür

Für Kinder nur das Beste!

Sylwia Zytynska erhält den
6. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Ken Karp

PriCülTür

Unzähmbarer Gestaltungswille

Christoph Meury erhält den
5. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Mischa Christen

PriCülTür

Expertinnen für Emotionen

S. Schweizer und R. Gysin erhalten den
4. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Online Reports

PriCülTür

Ein wacher, produktiver Kopf

Helmut Bürgel erhält den
3. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Ute Schendel

PriCülTür

Flair für Fremdes

Helene Schär erhält den
2. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Dagmar Brunner

PriCülTür

Mitfühlend und ordnend

Jakob Tschopp erhält den
1. Kulturpreis der ProgrammZeitung

Foto: Philipp Jeker

PriCülTür

Der 1. PriCülTür

Der Kulturpreis
der ProgrammZeitung

Dagmar Brunner