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P.S. aus Basel
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Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

© SRF, Foto: Oscar Alessio 

Aufbruch in eine neue Ära

Editorial aus ProgrammZeitung 05/2019

Dagmar Brunner

Von vielen kennen wir nur die Stimme, die uns meist sympathisch ist oder auch mal nervt, aber vor allem schätzen wir ihre Kompetenz. Die Rede ist von den Mitarbeitenden von Radio SRF 2 Kultur. Vor drei Jahren konnte der in Basel beheimatete Kultursender seinen
60. Geburtstag feiern, doch seither (genau genommen schon immer) hat sich viel verändert. Sicher ein markanter Schritt ist nun der Abschied vom ‹barmherzigen Hügel› (Lore Berger), dem Bruderholz, wo neben SRF 2 Kultur auch das Regionaljournal Basel langjährig domiziliert war. Das alte Studio, 1940 erbaut, hat ausgedient, ebenso die bisherigen Strukturen. Am neuen Standort beim Bahnhof SBB wird es keine Büros wie bis anhin geben, denn die Zusammenführung von Radio und Fernsehen bzw. von deren Kultursendungen sowie die trimediale Arbeits- und Denkweise (Radio, TV, Online) verlangt auch neue Räume. Wie sich die Mitarbeitenden damit zurechtfinden werden, wird sich zeigen. Nicht alle freuen sich auf die neuen Herausforderungen, nicht wenige suchten andere Wege.

Einer, der sich freut, ist Stefan Charles, als Leiter der gesamten Abteilung Kultur seit gut zwei Jahren im Amt. Insgesamt 330 Mitarbeitende hat diese Abteilung, in Basel künftig 304 Leute, die TV-Schnittplätze bleiben in Zürich. Die neue Organisationstruktur umfasst per 1. Juni fünf Bereiche: Radio/Audio (Leitung Barbara Gysi), TV/Video (Achim Podak), Fiktion (Urs Fitze), Dokumentarfilm und Reportage (Daniel Pünter) und Online/Distribution (vakant).

Derzeit wird gepackt oder bereits eingerichtet, damit der Betrieb im Meret Oppenheim Hochhaus (MOH) möglichst bald reibungslos weitergehen kann. In dem von Herzog & 
de Meuron konzipierten und von Diener & Diener ausge-bauten Komplex, rund
80 Meter hoch mit 24 Stockwerken, verteilt sich auf gut vier Etagen die SRF-Belegschaft, vom Erdgeschoss bis in den 3. Stock sowie in einem Teil des
Untergeschosses. Das
4./5. Obergeschoss ist Dienstleis-tungsbetrieben vorbehalten, im 6. bis 24. Stock befinden sich Mietwohnungen, und im Parterre ziehen zwei Restaurants ein: Tibits und Union Diner.

Die Beschriftung des MOH verrät wenig über den grössten Mieter, der sich hier vermutlich langfristig niederlässt:
die SRF-Kulturabteilung, das Regionaljournal Basel,
TV-KorrespondentInnen, Dokumentation und Archive,
FM Immobilien, Ausbildung, Kulturclub, zudem
3sat Schweiz, tpc und die Geschäftsstelle SRG Basel. Über die Mietkonditionen konnte oder wollte der Leiter Kultur keine Auskunft geben, aber über die Ausrichtung und neuen Strukturen sprach Stefan Charles gerne. 

Bevor das alte Studio einer anderen Nutzung weichen muss, wird es noch gebührend theatralisch verabschiedet. Regisseur Thom Luz und Mitglieder des Theater Basel veranstalten in einer begehbaren Rauminszenierung ein ‹Radio Requiem›. Und am neuen Ort lädt ein Publikumstag zu Einblicken in die Räumlichkeiten des MOH und die Arbeit von SRF ein. Es sind Führungen, Speed Talks, Musik, Zeichenkünstler, Food-Stände, ein Kinderprogramm und abends ein Live-Hörspiel angekündigt.

Radio-Requiem: Mi 29.5. bis Do 20.6.,
    altes SRF-Studio Basel, Bruderholz

• SRF-Publikumstag: Sa 22.6., 10–18 h,
    Meret Oppenheim Hochhaus, www.srf.ch

 

Editorial

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