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V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Unser neues Domizil: Viaduktstrasse 8, 1. Stock, rechter Seitentrakt, oberhalb Zoolose (Eingang um die Ecke), Foto: ProZ

Neustart im ‹Bauch› von Basel

Editorial aus ProgrammZeitung 02/2019

Dagmar Brunner

Das Leben bereitet manchmal erstaunliche Zufälle und glückliche Fügungen! Als wir am 25. April des letzten Jahres der Architektin Barbara Buser unseren zehnten Kulturpreis PriCülTür verliehen, wussten wir keineswegs, dass wir nicht einmal binnen Jahresfrist in die von ihr und ihren Mitarbeitenden wiederbelebte Alte Markthalle ziehen würden. Jedenfalls ist das in mehrfacher Hinsicht erfreulich. Denn mit Barbara verbindet uns eine lange Geschichte, war sie doch Mitinitiantin unseres bishe-rigen Domizils Unternehmen Mitte, das soeben sein 20-jähriges Bestehen feiert. Sie gestaltete u. a. unsere Etage, in der ursprünglich auch das Literaturhaus beheimatet war. Und sie wünschte sich schon damals einen ‹Marktplatz›, einen freien Begegnungs- und Entfaltungsraum.

Seit 2013 engagiert sich ihr auf Umnutzungen von Industriebauten spezialisiertes Team u. a. für die Markt-halle, die im Sommer 2016 von der Edith Maryon AG erworben wurde, einer Tochterfirma der Stiftung Edith Maryon, der auch das Unternehmen Mitte gehört. Diese bot uns Unterstützung bei der Raumsuche und schliesslich die vormals von der Publicitas belegte Etage im rechten Seitentrakt der Markthalle an. Inzwischen sind wir in zwei der sechs Räume eingezogen, die weiteren werden von UntermieterInnen genutzt. So beginnt für uns nach 19 Jahren in der Stadtmitte eine neue Ära in Nachbarschaft zu einem anderen neuen Medienstandort, dem Meret Oppenheim Hochhaus, in das schon bald u. a. SRF Kultur einziehen wird.

Die Markthalle wurde ab August 1928 in sehr kurzer
Zeit erbaut, bereits am
15. Oktober 1929 fand der erste Markt unter dem 32 Meter hohen Gewölbe statt. Der achteckige Kuppelbau, übrigens u. a. grösser als das Pan-theon in Rom oder die Hagia Sophia in Istanbul, gilt als architektonische und ingenieurtechnische Meisterleistung; bei einer Konstruktionsstärke der Decke von nur 8 cm hat sie einen Durchmesser von 60 Metern. Der Bau steht auf dem grossen ehemaligen Kohlenplatz, den die Stadt von den Bundesbahnen erwarb und im Baurecht an die Markthallen-Genossenschaft vergab. 

Davor wurde der Markt im Stadtzentrum (Marktplatz, später Barfi) abgehalten. Bis 2004 der Baurechtsvertrag auslief, wurde das denkmalgeschützte Gebäude für den Marktbetrieb genutzt, danach erlebte es nach einem Leerstand verschiedene Besitzerwechsel mit Umbauten
und neuen Nutzungsversuchen. Sogar ein ‹Polarium› für Pinguine war einmal im Gespräch!

Mittlerweile wird das Haus äusserst vielfältig belebt, es
gibt diverse Märkte und Gastronomie aus aller Welt, Kochkurse und Vorträge, kleine Läden und soziale Initiativen, Konzerte und Ausstellungen, Tanz, Zirkus,
Yoga etc. Barbara Busers Traum von einem Ort, wo Menschen sich begegnen und immer wieder Neues entstehen kann, hat sich nicht nur hier erfüllt. Auch in einem aktuellen Projekt ihrer Truppe, der ehemaligen Coop-Verteilzentrale in Pratteln, wird viel versucht, damit eine gute Transforma-tion des Areals gelingt
.

Michele Cordasco engagiert sich ebenfalls seit Jahrzehnten für solche Orte. In einem Artikel für uns beschrieb er 2002 seine Visionen für die damals brachliegende Markthalle.
Es war zu früh dafür, aber genau das, was inzwischen entstanden ist. Derzeit ist Michele u.a. mit der Wieder-belebung des ‹Wettstaihüsli› beschäftigt
.


•  www.altemarkthalle.ch, www.insitu.chwww.denkstatt-sarl.ch 



Editorial

Editorial aus 06/2019

Zeit für Veränderung!

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 05/2019

Aufbruch in eine neue Ära

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 04/2019

Manege mit Tradition

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 03/2019

Der Kunst verpflichtet

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial und Hauskultur
aus 02/2019

Neustart im ‹Bauch› von Basel

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 01/2019

Wurzeln der Moderne

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 12/2018

Bedrohtes Gut

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 11/2018

In eigener Sache ...

Dagmar Brunner

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Editorial aus 10/2018

Wahrheitssuche
in der Black Box

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 9/2018

Sinnesgenuss und
Denkfutter

Dagmar Brunner