Spenden-Tafel

 

 

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Privatpersonen
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Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
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Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
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D.D. aus Basel
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L.B. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
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Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Human Rights First!

Bedrohtes Gut

Editorial aus ProgrammZeitung 12/2018

Dagmar Brunner

«Wir gehen!», steht als Titel über einer Mitteilung von
sechs namhaften, sozialpolitisch, theologisch und feministisch engagierten Frauen, die damit ihren Austritt aus der katholischen Kirche begründen. Wie frauen-feindlich diese Institution seit Jahrhunderten ist, wurde erst kürzlich (10.10.) wieder deutlich, als Papst Franziskus eine Abtreibung mit einem Auftragsmord verglich. Nun muss ein Papst diese meist schwerwiegende und folgen-reiche Entscheidung nicht gutheissen, aber durch seine Äusserung werden Frauen in Not kriminali-siert, während die an einer ungewollten Schwangerschaft beteiligten Männer nicht einmal erwähnt werden. Aber auch in
andern Bereichen zementiert diese Kirche ihre Macht und patriarchalen Strukturen und steht nicht für Rechtsgleich-heit ein. Fortschritte und soziales Engagement gibt es allenfalls in den Ortsgemeinden, die jedoch ebenfalls
Teil des Systems sind. Kraft und Ideen für Frauen- bzw. Menschenrechte lassen sich freilich auch anderswo wirksam einsetzen. Denn fraglos haben die Menschen-rechte es derzeit schwer, leider auch in der Schweiz
(s. ‹Selbstbestimmungsinitiative›). Vor siebzig Jahren aber, kurz nach Kriegsende, entstand Zukunftsweisendes.
Am 10. Dezember 1948 stellte Eleanor Roosevelt in Paris ein aufwendig erarbeitetes Projekt vor: die ‹Allgemeine Erklärung der Menschenrechte›. 48 der damals 56 Mitglied-staaten der Vereinten Nationen hatten dem Papier zuge-stimmt, das in 30 Kapiteln Rechte formulierte, die für Menschen jeder Kultur gelten sollten. Seither konnten diese Rechte weltweit fast überall gesetzlich verankert werden, und es wurde viel erreicht – etwa in Sachen Todesstrafe und Folter, Gleichberechtigung der Geschlechter 

und Kinderrechte. Dennoch klaffen vielerorts Anspruch und Wirklichkeit noch weit auseinander, wird – nicht nur von Diktatoren und Populisten – an universellen Rechten grundsätzlich gezweifelt. An diese so wichtige Einrichtung erinnert jeweils der internationale Menschenrechtstag am 10.12., an dem verschiedene Organisationen, etwa Amnesty International, über die Rechte und Lage weltweit informieren und mit Veranstaltungen zum Engagement ermutigen. In Basel gibt es ein Konzert in der Uni sowie
ein Podium und eine Anthologie im Literaturhaus. Zudem kann eine Wanderausstellung zum Thema von Schulen gebucht werden.

• ‹Wir gehen!›, Cécile Bühlmann, Anne-Marie Holenstein,   
    Monika Stocker, Doris Strahm, Regula Strobel, Ruth-Gaby Vermot,
    www.kath.ch

• Konzert ‹Basel for Human Rights›: Sa 8.12., 20 h, Verso,
    Petersgraben 50 (Uni), www.amnesty-basel.ch 

• 70 Jahre Menschenrechterklärung: Di 11.12., 19 h,
    Literaturhaus Basel, www.literaturhaus-basel.ch 

• Wanderausstellung ‹Mensch, Du hast Recht(e)!›, www.ed.bs.ch 

• Ausserdem: 4. Human Rights Film Festival: Mi 5. bis Mo 10.12.,
    Zürich, www.humanrightsfilmfestival.ch 

• Weltweite Lesung zum Gedenken an Jamal Kashoggi: Mo 10.12.,
    www.worldwide-reading.com

Editorial

Editorial aus 03/2019

Der Kunst verpflichtet

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial und Hauskultur
aus 02/2019

Neustart im ‹Bauch› von Basel

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 01/2019

Wurzeln der Moderne

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 12/2018

Bedrohtes Gut

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Editorial aus 11/2018

In eigener Sache ...

Dagmar Brunner

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Editorial aus 10/2018

Wahrheitssuche
in der Black Box

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 9/2018

Sinnesgenuss und
Denkfutter

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 7–8/2018

Lebendige Vergangenheit –
und Zukunft!

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 6/2018

Sinn für Gestaltung

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 5/2018

Revolte & Rausch

Dagmar Brunner