Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
D.D. aus Basel
Elisabeth Tschudi-Moser
Eva Herzog
Franziska von Blarer
Hans Furrer
Heiner Dalcher
Heinz Stahlhut
J. Finsterwald
Jürg Ewald
L.B. aus Basel
Linde & Martin Meneghin
M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Filmstill aus Ingmar Bergmans ‹Abend der Gaukler› 

Lebendige Vergangenheit – und Zukunft!
Editorial aus ProgrammZeitung 9/2018

Dagmar Brunner

Was für ein Sommer! Seit fast vier Monaten ist es warm
bis heiss, und das ‹immobilienbefreite Schlafen› in schicken Hotelbetten auf der Alpwiese wurde, so im Toggenburg, zum Tourismus-Boom. Die weniger Sonnenhungrigen fliehen in gekühlte Museen und Kinos. Das Stadtkino
Basel freilich hat sich eine lange, verdiente Pause gegönnt,
dafür startet es jetzt so richtig durch. Zur Feier seines
20-jährigen Domizils am Theaterplatz (davor musste der Verein Le Bon Film durch die Stadt vagabundieren) gibt 
es verschiedene Aktionen und natürlich wieder ein reich
haltiges Programm mit gleich drei Schwerpunkten: eine 
Hommage an den vor 100 Jahren geborenen schwedischen Regisseur Ingmar Bergman, eine Werkschau der zeit-genössischen argentinischen Filmemacherin Lucretia Martel und eine Filmreihe, die ins ‹Herz der Finsternis› führt. Zudem werden neue Werke des Iraners Mani Haghighi und des Bündners Clemens Klopfenstein gezeigt.

Seit 13 Jahren wird das 99-plätzige Kino von Nicole Reinhard geleitet, 2007 kam Beat Schneider hinzu, der
seit 2012 als stellvertretender Direktor amtet. Die beiden Cinephilen bewältigen sowohl Administratives wie Inhaltlich-Künstlerisches gemeinsam, unterstützt von
5 Büroangestellten und 16 freien Mitarbeitenden im Kino. Neben dem monatlichen Kinoprogramm (für Stadt- und Landkino) betreuen sie 
die 2008 gegründete Kinemathek Le Bon Film mit rund 1000 Titeln und organisieren jähr-
lich das aufwendige 
Bildrausch-Filmfest, das sie 2010 lancierten. Ferner bietet das Stadtkino Gastrecht,
etwa dem Basler Filmtreff, den Medienwissenschaften
der Uni Basel, der Kunsthalle, der Art Basel oder diversen Festivals wie Fantoche.

Zu den vielfältigen Aufgaben gehört auch die permanente Suche nach finanziellen Mitteln, da die seit Jahren unveränderten Subventionen des Kantons (CHF 355’000) nicht genügen. Zur Unterstützung wurde u. a. 2016 der Freundeskreis La Belle Equipe gegründet. Nicole Reinhard betont, dass sich die Branche stark verändert habe: «Wir müssen heute viel mehr tun, uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen, damit die Leute ins Kino kommen». Doch die Anstrengungen lohnen sich, neben einem treuen Stammpublikum gibt es zunehmend junge Neumitglieder. Das Stadtkino ist zum Treffpunkt geworden und wird
auch von namhaften Filmschaffenden geschätzt, die hier schon zu Gast waren: Carlos Saura, Agnès Varda, Claudia Cardinale, Bruno Ganz, Kati Outinen, Eliseo Subiela, Liselotte Pulver, Paolo Taviani und etliche mehr.

Mit seinen Jubiläumsaktionen wird das Kino nun noch attraktiver: es bietet allen 20-Jährigen (Jg.1998/99) Eintritt zum halben Preis und allen Mitgliedern für jede Werbung eines Neumitglieds 20 zusätzliche Tage aufs eigene Abo. Wer möchte darauf verzichten?
Nichts wie hin!

♦ Stadtkino-Programm, www.stadtkinobasel.ch

 

 

 

Editorial

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Editorial aus 7–8/2018

Lebendige Vergangenheit –
und Zukunft!

Dagmar Brunner